MUSE® Module
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Grundversion
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MUSE dient primär der Erfassung von Anforderungen auf der Station. Diese Anforderungen werden durch Auswahl von Artikeln und Eingabe der Menge für jede Anforderungsstelle bzw. Station erstellt und an die Materialwirtschaft zur weiteren Verarbeitung weitergeleitet. Die Lieferung erfolgt dann durch das Lager bzw. die Apotheke.
Von der Materialwirtschaft gelieferte Daten können in einem definierten Verzeichnis abgelegt und über das Programm „MUSE Server“ in bestimmten zeitlichen Rhythmen oder auf Wunsch auch manuell importiert werden. Das Einspielen der Daten ist primär im Rahmen der Chargen- und Medikationserfassung sowie der Lieferverfolgung von Relevanz. Es wird aber auch zum Aktualisieren von Hitlisten und Artikeldaten verwendet.
Im Programm „MUSE Server“ werden alle Stammdaten angelegt bzw. aus der Materialwirtschaft importiert. Zu den Stammdaten zählen Lieferstellen, Kataloge, Häuser und Anforderungsstellen. Ebenso können Aufträge festgelegt werden, die zu bestimmten Zeiten ausgeführt werden sollen.
MUSE verfügt über eine Active Directory Implementierung. Eine Übernahme, beispielsweise von MS-Windows-Usern ist per Knopfdruck möglich. Bei der Anmeldung in MUSE werden die Passwörter an Windows geschickt und dort geprüft. So brauchen die User und Passwörter zukünftig nur noch in Windows eingegeben und geändert werden.
MUSE arbeitet lieferstellenunabhängig. Das bedeutet, Sie können bei der Erfassung von Anforderungen direkt auf alle Artikel aller Lieferstellen zugreifen. Außerdem können mehrere Benutzer gleichzeitig Daten für eine Anforderungsstelle erfassen.
Die Erfassung der Anforderungen wird durch die Auswahl aus Hitlisten, Katalogen und Sortimenten vereinfacht. Diese werden vom Materialwirtschaftssystem zur Verfügung gestellt und regelmäßig aktualisiert. Zusätzlich ist die Erfassung von Sonderbestellungen durch Freitexteingaben möglich. Aktuelle Artikelinformationen sind direkt beim Anforderungsvorgang abrufbar. Außerdem ist es möglich Daueranforderungen einzurichten, um sich wiederholende Anforderungen abzuspeichern. Durch unterschiedliche Suchkriterien ist eine Auswahl nicht nur nach dem Artikelnamen sondern auch nach verschiedenen anderen Daten möglich.
In MUSE dienen Artikelsortimente zur Steuerung der Artikelsuche oder zur Unterschriftenregelung. Beispielsweise kann ein Apotheker eine Arzneimittelliste als Sortiment zur Verfügung stellen. Außerdem werden auch TFG-Artikel in einem Sortiment abgebildet, innerhalb der TFG-Erfassung stehen damit auch nur die entsprechenden TFG-Artikel zur Verfügung.
Von einer angeschlossenen Materialwirtschaft können vorgefertigte Artikelsortimente übernommen werden (Hitlisten, Arzneimittellisten). In MUSE können zusätzlich Artikelsortimente erstellt werden, da nicht alle Materialwirtschaften in der geforderten Güte diese Sortimente liefern können. Über die Felder des Artikelstammes, die Anforderungshäufigkeit sowie über Ein- bzw. Ausschluss bestimmter Artikel können Sortimente frei gebildet werden und reagieren somit dynamisch auf Veränderungen des ArtikelstammesAußerdem besteht auch die Möglichkeit, Sortimente über die Lagerbereiche zu bilden. So kann die Suche nach Artikeln über mehrere Lieferstellen gestartet werden.
Es besteht die Möglichkeit der Lieferverfolgung. In einer Liste werden alle relevanten Informationen über die versandten Anforderungen vorgehalten. Sobald Ware an die Station geliefert wird, werden diese Daten über die Materialwirtschaft auch an MUSE übermittelt. So können Sie jederzeit nachvollziehen zu welcher Lieferung noch Ware aussteht oder nur teilweise geliefert wurde. Zusätzliche Informationen, wie beispielsweise warum die Lieferung noch aussteht, können ebenfalls übermittelt werden.
Eine monatliche Budgetübersicht der Station mit Anzeige der Planwerte und der entstandenen Kosten je Kostenart ermöglicht eine exakte Kostenüberwachung durch die Stationen.
Weiter können patientenbezogene Anforderungen durchgeführt werden. Pro Artikel kann bei jeder Anforderung, zusätzlich zu Haus und Kostenstelle, auch der Patient eingegeben werden. Diese Daten werden auch in AMOR3 patientenbezogen verarbeitet und zurückgemeldet. Mit der patientenbezogenen Schrankentnahme ist es möglich eine Kostenerfassung auf Patientenebene darzustellen. Wenn Ware aus dem Stationslager (Schrank) entnommen wird, kann in MUSE eine Zuordnung zum Kostenträger (Patient) erfolgen. Diese Daten können an externe Systeme weiter geleitet werden.
Anforderung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln
Die Berechtigungshierarchie für den Anforderungsvorgang auf den Stationen kann in MUSE durch Zugriffsberechtigungen und elektronische Unterschriften vollständig abgebildet werden. Die zeitliche und personelle Trennung von Anforderungserfassung und Unterschrift ermöglicht es, Anforderungen zu erfassen und zu einem späteren Zeitpunkt vom Arzt unterschreiben und versenden zu lassen. Die Anforderungen werden direkt an die Materialwirtschaft gesendet.
Nach § 2 (6) der Verordnung über verschreibungspflichtige Arzneimittel können Anforderungen von Arzneimitteln, die für ein Krankenhaus bestimmt sind, mit einem System zur Datenübertragung übermittelt werden. Ist mit diesem System sichergestellt, dass die Anforderung lediglich durch befugte Ärzte erfolgt, so genügt die Namenswiedergabe des Arztes anstelle der Unterschrift.
MUSE ist ein solches System zur Datenerfassung und -übertragung. Das Berechtigungskonzept von MUSE erlaubt die spezifische Rechtevergabe von Erfassungen unter elektronischer Freigabe von Arzneimittelanforderungen pro Benutzer. So ist sichergestellt, dass lediglich Anforderungen übermittelt werden, die von Benutzern, welche durch das Berechtigungssystem berechtigt sind, explizit freigegeben wurden. Eine elektronische Unterschrift nach dem Signaturgesetz ist nicht erforderlich.
Für die Freigabe der Anforderung ist die Angabe eines Passwortes notwendig, das nur dem befugten Arzt bekannt ist. Bei der Übermittlung in das Materialwirtschaftssystem wird der Name des Arztes mit übergeben. Damit sind die oben genannten Voraussetzungen der Verordnung durch MUSE erfüllt.
Wir empfehlen begleitend bei der Einrichtung der Benutzer die unterschriftsberechtigten Personen ein Schreiben quittieren zu lassen, in dem sie darauf hingewiesen werden, dass sie das Passwort vertraulich zu behandeln haben und dieses nicht weitergeben dürfen.
ABDAMED Arzneimittel-Integration
ABDAMED Arzneimittel-Integration
Mit diesem Modul können Sie von allen MUSE-Arbeitsplätzen auf die ABDAMED Arzneimitteldaten zugreifen. Der Basisbestand umfasst den kompletten Umfang deutscher Humanarzneimittel, die über Apotheken bezogen werden können. Die ABDATA Indikationsklassifikation berücksichtigt, im Gegensatz zum ATC-Code, auch Phytotherapeutika, Homöopathika und Anthroposophika. Die Daten werden 14-tägig aktualisiert.
Sie können beispielweise über die Pharmazentralnummer (PZN), über die Wirkstoffe oder den Namen in den Arzneimitteln suchen. Im eigenen Artikelstamm gelistete Artikel werden automatisch angezeigt und für die Anforderung vorgeschlagen. Alternativvorschläge über substanz- bzw. inhaltsgleiche Stoffe aus der Hausliste können ebenfalls auf Knopfdruck ermittelt werden. So können schon auf der Station Präparate aus der Arzneimittelliste gewählt werden. Sollte doch eine Sonderanforderung notwendig werden, so wird eine qualifizierte Anforderung mit Angabe der korrekten PZN übermittelt.
Zwischen mehreren Arzneimitteln kann eine Interaktionsprüfung durchgeführt werden, um die Verträglichkeit zu prüfen. Wahlweise können die Artikel über Hersteller oder Anbieter ausgewählt werden.
BTM-Buch (Verfügbar ab Release 3.22)
BTM-Buch
Die Funktion BTM-Buch unterstützt Sie bei der Dokumentation von Medikamenten, die auf Grund des Betäubungsmittelgesetzes dokumentationspflichtig sind. Dabei werden natürlich alle vom Gesetzgeber vorgegebenen Verfahrensweisen berücksichtigt.
Über unterschiedliche Dokumentationstypen wird festgelegt, um welche Art der Bestandsveränderung es sich handelt. So ist im BTM-Buch jederzeit nachvollziehbar, ob die Arznei beispielsweise einem Patienten verabreicht, an eine andere Station weitergegeben oder an die Apotheke zurückgeben wurde.
Am Ende jedes Monats wird durch den Monatsabschluss eine Abschlussliste erzeugt, die ausgedruckt und vom verantwortlichen Arzt der Station unterzeichnet wird. Damit bestätigt der Arzt die Richtigkeit von Anfangsbestand, Dokumentationen und Endbestand. Diese Liste dient der in Papierform gesetzlich vorgeschriebenen 3-jährigen Archivierung.
Das frei definierbare Berechtigungskonzept erlaubt Ihnen pro Benutzer zu definieren, welcher Dokumentationstyp erfasst sowie gegebenenfalls auch unterschrieben und somit verantwortet werden darf.
Mit dem MUSE Modul BTM Dokumentation verfügen Sie über eine Bestandsführung je Station mit Verfalldatumskontrolle sowie diversen Auswertungsmöglichkeiten, beispielsweise welchem Patienten wann welches Betäubungsmittel verabreicht wurde.
Eine Unterstützung bei der Stationsbestellung von Betäubungsmitteln durch eine elektronische Anforderung ist nicht möglich, da der Gesetzgeber in diesem Fall eine manuelle Anforderung per BTM-Rezept vorschreibt.
Wenn Betäubungsmittellieferungen an die Station erfolgen, werden Informationen (wie beispielsweise die Liefermenge und die Rezeptnummer) aus dem jeweiligen elektronischen AMOR3-Lieferschein übernommen. Dadurch erfolgt automatisch eine Bestandserhöhung oder, falls erforderlich, auch eine Artikel-Neuanlage in MUSE.
Lieferung an die Station
Bei der Lieferung durch die Apotheke erfolgt in MUSE eine automatische Zugangsbuchung mittels elektronischer Lieferscheinübermittlung aus AMOR3. Dadurch erfolgt die automatische Bestandserhöhung und bei Bedarf Neuanlage inklusive Rezeptnummer. Es sind keine manuellen Arbeiten notwendig. Die Kontrolle der Warenzu- bzw. -abgänge ist jederzeit über die Bestandsliste möglich.
Verordnung und Verabreichung am Patienten
Hier erfolgt die eigentliche Dokumentation zum Patienten mit Medikament, verordnendem Arzt und Datum. Die Dokumentation wird durch eine elektronische Unterschrift abgeschlossen.
Bei Aufruf der Funktion werden die teilerfassten Dokumentationen aller Patienten angezeigt. Teilerfasst bedeutet, dass noch wesentliche Bestandteile der Dokumentationsdaten fehlen, wie beispielsweise das Applikationsdatum.
Zur Erfassung einer neuen Dokumentation wählen Sie zunächst den Patienten aus. Angezeigt werden alle Patienten, die aktuell auf der Station liegen bzw. innerhalb der letzten 30 Tage auf der Station lagen. Nach Auswahl der Episodennummer können Sie eine neue Dokumentation erfassen.
Es werden alle Betäubungsmittel mit aktuellem Bestand angezeigt, die auf Ihrer Station vorhanden sind bzw. waren. Nach Auswahl des Artikels erfolgt die patientenbezogene Dokumentation.
Unterschrift des berechtigten Arztes
Durch die elektronische Unterschrift eines Berechtigten werden alle vollständig erfassten Dokumentationen abgeschlossen. Eine Änderung ist dann nicht mehr möglich. Lediglich eine Stornierung und vollständige Neuanlage steht als Korrekturmöglichkeit zur Verfügung. Die Unterschriftsberechtigung wird in der Benutzerverwaltung individuell festgelegt.
Bruch, Verfall, Rückgabe an Apotheke
Durch die Auswahl eines entsprechenden Buchungstyps können Sie in MUSE nicht patientenrelevante Dokumentationen wie beispielsweise Bruch, Verfall oder Rückgabe an die Apotheke dokumentieren und die Daten automatisch an die AMOR3 Materialwirtschaft weiterleiten und dort weiterverarbeiten.
Monatsabschluss
Über die Auskunftsfunktionen kann ein Monat abgeschlossen und anschließend eine Monatsliste ausgegeben werden.
Diese Abschlussliste muss manuell vom verantwortlichen Arzt der Station unterzeichnet werden. Die Papierform ist gesetzlich vorgeschrieben und muss 3 Jahre archiviert werden. Mit seiner Unterschrift bestätigt der Arzt die Richtigkeit von Anfangsbestand, Dokumentationen und Endbestand. Nach dem Monatsabschluss sind keine Änderungen der Dokumentation mehr möglich.
Bestandsprüfung
Es kann jederzeit eine aktuelle Liste der Bestände, Zugänge und Abgänge je Betäubungsmittel abgerufen werden. Ein Ausdruck dieser Bestandsdaten ist ebenfalls jederzeit möglich.
Übergabe an eine andere Station
Werden Betäubungsmittel von einer Station im Rahmen der Notfallversorgung an eine andere Station übergeben, so ist dieses durch Freigabe von Artikel und Menge auf der abgebenden Station und Umbuchung auf der empfangenden Station zu dokumentieren.
Chargenverwaltung
Chargenverwaltung
In Krankenhäusern besteht die Notwendigkeit für bestimmte Artikel einen Nachweis zu führen, welche Charge dem Patienten verabreicht wurde. Das betrifft in der Regel Artikel mit Dokumentationspflicht (nach Transfusionsgesetz) und einige Produkte, die sich in Konsignationslagern befinden. Mit dem Modul Chargenverwaltung können in MUSE diese Buchungen mit den notwendigen gesetzlichen Auflagen durchgeführt werden.
Innerhalb von MUSE kann pro Artikel ein Dokumentationsstatus (keine Dokumentation, nur Chargen- oder TFG-Dokumentation) gesetzt werden. Alternativ können diese Informationen auch von der Materialwirtschaft geliefert werden. Wenn Lieferungen an die Station erfolgen und mittels elektronische Lieferscheins die Chargen übermittelt werden, erzeugt MUSE eine offene Postenliste pro Anforderungsstelle. Bei der Patientenzuordnung muss dann nur noch der Artikel aus der Offene Posten Liste ausgewählt und die geforderten Daten eingetragen werden. Es können auch Artikel, die nicht von der Materialwirtschaft übermittelt werden (Vertretermuster, Blutlieferungen) dokumentiert werden.
Abgaben einzelner Artikel von einer Station an eine andere können in MUSE problemlos umgebucht werden und lassen sich stationsübergreifend zuordnen. Dies geschieht vollkommen transparent und unter Kontrolle der abgebenden Station.
Voraussetzung für den Einsatz dieses Modules ist das Modul Chargenverwaltung in AMOR3.
OP-Verbrauchsdokumentation (Verfügbar ab Release 3.24)
OP-Verbrauchsdokumentation
Das Modul MUSE OP-Verbrauchsdokumentation beinhaltet sämtliche Funktionen für die Erfassung aller Materialverbräuche während einer Operation.
Um mit der Verbrauchsmittelerfassung zu beginnen, wählen Sie zunächst den Patienten in MUSE aus. In diesem zentralen Dialog werden die Basisdaten zur OP erfasst, sie werden dann für die einzelnen Artikeldokumentationen verwendet und müssen somit nicht noch einmal von Ihnen eingegeben werden.
Mit der OP-Art wählen Sie ein zuvor erfasstes OP-Set mit den dafür hinterlegten Verbrauchsmaterialien aus. Die OP-Art ist kein Pflichtfeld, eine Verbrauchsmittelerfassung kann auch durch manuelle Erfassung einzelner Artikel im Anschluss an die Speicherung der OP-Dokumentation oder per Barcodescanner erfolgen.
Über die Artikelsuche besteht die Möglichkeit, zusätzlich bei der OP verbrauchte Artikel zu ergänzen. Innerhalb der aufgelisteten Artikel können Sie Positionen löschen und ändern. Die verbrauchte Menge, die Menge die gegebenenfalls im Patienten verbleibt sowie die Anforderungsmenge können Sie direkt in der Liste editieren.
Wenn Sie einen Artikel zum Ändern anklicken oder wenn Sie bei der Artikelsuche einen chargenpflichtigen Artikel auswählen, gelangen Sie in den Dialog zur Dokumentations-Erfassung. Wurde ein Artikel hinzugefügt, dann sind alle nötigen Felder, außer der Chargennummer, bereits vorbelegt. Im Dialog zur Dokumentationserfassung können Sie die vorbelegten Werte ändern und weitere Informationen, wie Chargennummer, Bemerkungstext, usw. erfassen. Das Feld Charge erscheint nur bei chargenpflichtigen Artikeln. Positionen, die nicht chargenpflichtig sind, werden sofort als „Vollständig dokumentiert“ übernommen.
Abhängig von der Konfiguration des Artikels werden unterschiedliche Felder als Pflichtfelder markiert. Erst nach der kompletten Eingabe aller Pflichtfelder wird die Position als „Vollständig dokumentiert“ dargestellt.
Während der Dokumentation kann der Artikel bereits wieder über die Lieferstelle angefordert werden.
Sobald alle Positionen den Status „Vollständig dokumentiert“ erhalten haben, können Sie über eine Liste die zu unterschreibenden OP-Dokumentationen freigeben. Vor der Unterschrift können noch die Positionen kontrolliert und ggf. einzelne Positionen nicht unter-schrieben werden.
Über eine Auswertung werden, nach Eingabe eines Datums, die für diesen Tag bereits unterschriebenen bzw. gesendeten OP-Dokumentationen angezeigt. Sie können außer-dem weitere Suchkriterien festlegen. Wird beispielsweise als Suchkriterium „Artikelbezogene Daten“ gewählt, werden alle OP-Dokumentationen aufgelistet, die einen solchen Artikel enthalten. Durch Anklicken der OP-Dokumentation können Sie diese, der OP-ID zugeordneten, Artikelpositionen einsehen.
Mit dem Modul MUSE OP-Verbrauchsdokumentation verfügen Sie über ein Werkzeug zur Erfassung der Materialverbräuche unter Verwendung der im System hinterlegten Materialdaten. Um die Erfassung zu vereinfachen, kann dies auch mobil über Barcodescan erfolgen.
Zusätzlich können die erfassten Daten an die AMOR3 Materialwirtschaft übergeben und dort weiterverarbeitet werden.
(Kopie 10)
Mitarbeiterverkauf
Mitarbeiterverkauf
Mit dem Modul MUSE Mitarbeiterverkauf kann Ihr Personal direkt auf den Stationen die gewünschten Waren in der Apotheke oder im Materialwirtschaftslager bestellen. Das Modul ist der Stationsanforderung nachempfunden und somit dem MUSE-Anwender sofort vertraut.
Die Personaldaten und die für den Mitarbeiterverkauf zugelassenen Artikelsortimente werden direkt aus AMOR3 für MUSE bereitgestellt.
Der Mitarbeiter identifiziert sich über Haus, Mitarbeiternummer und persönlichem Passwort. Anschließend kann er aus den speziellen Sortimenten auswählen. Da-nach sendet er den Warenkorb als Anforderung für die entsprechende Lieferstelle, z. B. die hauseigene Apotheke, an AMOR3. Über die MUSE-Lieferverfolgung haben Ihre Mitarbeiter jederzeit die Möglichkeit, den Status ihrer Bestellungen einzusehen.
Die Kombination von AMOR3 und MUSE bietet Ihnen flexible Lösungen für die Prozesse rund um den Mitarbeiterverkauf. Durch Übernahme von Mitarbeiter-daten, Rechnungsdruck, Ermittlung des geldwerten Vorteils und der Mehrwert-steuer sowie Übergabe der Daten an die Personalabrechnung erhalten Sie einen deutlichen Effizienzgewinn.
Voraussetzung für den Einsatz dieses Modules ist das Modul Mitarbeiterverkauf in AMOR3.
MUSE PDA
MUSE PDA
Durch den Einsatz mobiler anwenderfreundlicher Computer (PDA) lassen sich im Bereich patientennaher Prozesse wie beispielsweise der Arzneimittelversorgung nennenswerte Einspareffekte erzielen.
Der Prozess der Bestellung, Lieferung und Dokumentation von Arzneimitteln und Medizinprodukten auf der Station birgt eine ganze Reihe von Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich:
- Bedarfsermittlung am Stationsschrank
- Ausfüllen, Abstimmung und Weiterleitung der Bestellinformationen an die
Apotheke - Archivierung der Bestellungen und Kostenstellenzuordnung
- Distribution und Dokumentation der Lieferungen an die Stationen
Mit MUSE PDA erhalten Sie eine komfortable Lösung zur Überwindung der „letzten Meter“. Steht der Stationsarbeitsplatz ungünstig, machen Sie mit dieser Lösung unter Einsatz eines PDAs MUSE mobil. Folgende Prozesse werden mobil unterstützt:
- stationsbezogene Anforderung von Materialien
- Entnahmen aus dem Stationsschrank
Mit der Anbindung ist eine mobile Vorerfassung der Arzneimittelbestellungen per PDA möglich. Die erfassten Daten des PDAs werden in MUSE importiert und dann über einen Importdialog wie eine Erfassung in MUSE gehandhabt. Die Bestelldaten der einzelnen Stationen werden durch MUSE elektronisch an die Apotheke zur Belieferung des Stationsbedarfs weitergeleitet.
Die Anmeldung der Pflegekraft erfolgt mittels User-ID und Passwort, welche direkt gescannt werden können. Durch das Anmelden werden die passenden Stationsdaten ermittelt und die stationsbezogenen Informationen geladen. Hierdurch sind die PDAs auf unterschiedlichen Stationen einsetzbar.
Der PDA wird zur Übermittlung der Bestelldaten nach MUSE in die Ladeschale gestellt und ist per Ethernet mit der krankenhauseigenen IT-Architektur verbunden (Batch-Verarbeitung). Eine WLAN-Kommunikation mit MUSE ist ebenfalls möglich.
Änderungen in den Artikeldatensätzen werden in MUSE gepflegt und an den PDA übertragen. Zusätzlich werden der komplette Artikelstamm und alle Stationsberechtigungen übertragen. Die Aktualisierung erfolgt beispielsweise nachts (einstellbar), bei fehlender Aktualität fordert das System eine Aktualisierung an.
Zur eindeutigen Artikelidentifikation wird das Auftreten verschiedener Nummernkreise (EAN, PZN) und verschiedener Nummernlängen durch einen speziellen Auswertungs-Algorithmus berücksichtigt. Die Artikelidentifikation erfolgt per Barcode Scanning oder durch manuelle Eingabe der Artikelnummer. Ein Freitextfeld kann auf Anforderung generiert werden. Die Mengenangabe entspricht der Anzahl der Scans eines Artikels. Die somit erzielte Mengenangabe kann verändert werden. Darüber hinaus können Mengen als Barcode gescannt werden.
Der PDA wird zur Übermittlung der Bestelldaten nach MUSE in die Ladeschale gestellt. Einträge in der Bestellliste können vor Übertragung manuell gelöscht werden. Nach erfolgreicher Übertragung werden die bestellten Artikel automatisch gelöscht. Die Bestellliste dann kann ausgedruckt werden.
Über die für den Dienstgebrauch erstellte Applikation hinausgehende Funktionen wie Internet, E-Mail, Spiele, etc. werden durch eine entsprechende Ausführung der Applikation bestmöglich blockiert.
Eine aktuell generierte und noch nicht übertragene Bestellliste bleibt erhalten, auch wenn zwischenzeitlich andere Applikationen verwendet werden.
Weitere Anwendungs- und Nutzungsmöglichkeiten für den PDA sind beispielsweise Mobiles Verpflegungsmanagement, Mobile Stationsbestellung, z.B. von Arzneimitteln, Medizinprodukten, POC-Erfassung von Vital- / Diagnosedaten, Mobiler Etikettendruck (z. B. Blutproben), Mobile Anforderung von Behandlungsleistungen sowie Verabreichungssicherheit (Arzneimittel / Blutprodukte / Bedarfsmedikation).
(Kopie 6)
Versorgungsassistent
Versorgungsassistent
Mit dem Modul Versorgungsassistent werden in AMOR3 für alle anfordernden Stellen die Mindest- und Maximalbestellmengen je Artikel festgelegt. Mit diesen Informationen werden Barcode-Kärtchen zur Anforderungserfassung erstellt, die an den Schränken auf den Stationen angebracht werden. Muss nun ein Artikel bestellt werden, wird das Kärtchen für den Versorgungsassistenten bereitgelegt. Die Barcodes der zu bestellenden Artikel werden direkt auf der Station mit einem mobilen Barcodescanner eingelesen.
Diese per Barcode eingelesenen Anforderungen können jetzt direkt in MUSE eingelesen werden. Lediglich Sonderanforderungen müssen dann noch im Dialog erfasst werden. Die eingelesenen Daten können in MUSE angezeigt werden. Hier haben Sie die Möglichkeit diese Datensätze zu ändern, zu löschen oder weitere Anforderungen hinzuzufügen.
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